Künstliche Intelligenz verstehen und gezielt einsetzen – für moderne Verwaltungspraxis
Wie funktioniert KI – technisch, rechtlich und organisatorisch? In diesem zweitägigen Intensivkurs erhalten Fach- und Führungskräfte aus Behörden einen fundierten Überblick über zentrale Konzepte, Technologien und Anwendungsfelder Künstlicher Intelligenz. Der Fokus liegt auf rechtssicherer, ethisch reflektierter und praxisnaher Umsetzung im Verwaltungsalltag – mit konkreten Beispielen, verständlichen Erklärungen und direktem Transfer in die eigene Organisation.
Inkl. Teilnahmezertifikat gemäß den Anforderungen des Artikels 4 EU AI Act (KI-Kompetenz).
Tag 1
Technologische & rechtliche Grundlagen
Grundverständnis Künstliche Intelligenz
- Begriffe, Konzepte, Abgrenzungen (KI, ML, LLM)
- Praxisbeispiele aus Verwaltung und Wirtschaft
- Relevante Entwicklungen in Arbeitswelt und Organisation
Technologische Grundlagen
- Maschinelles Lernen, Neuronale Netze: Funktionslogik verstehen
- Sicherheitsaspekte: Technische Schutzmaßnahmen und Angriffsszenarien
- Robustheit und Verlässlichkeit von KI-Systemen
Prompt-Technologie
- Struktur und Aufbau effektiver Prompts
- Unterschiede zwischen geschlossenen und offenen Eingaben
- Prompt-Strategien für Behördenkontexte
- Qualitätssicherung bei KI-Ausgaben durch gezielte Steuerung
Tag 2
KI-Ethik, KI-Governance, EU AI-Act
KI-Ethik: Verantwortungsvoll handeln im digitalen Raum
- Abwägung zwischen technischer Machbarkeit und gesellschaftlicher Verantwortung
- Diskriminierungsrisiken und Fairness in algorithmischen Entscheidungen
- Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Vertrauen
- Umgang mit sensiblen Daten und Auswirkungen auf Bürgernähe
KI-Governance: Strukturen für verlässlichen KI-Einsatz
- Steuerung und Kontrolle von KI-Systemen im Behördenumfeld
- Zuständigkeiten, Prozesse und Dokumentationspflichten
- Kriterien für risikobasierte Bewertung und Systemauswahl
- Integration in bestehende Verwaltungsprozesse und Leitlinien
EU AI Act: Rechtssicherheit durch klare Regulierung
- Einordnung von KI-Systemen gemäß Risikoklassen
- Anforderungen an „High Risk“-Anwendungen in Behörden
- Dokumentations-, Prüf- und Transparenzpflichten
- Auswirkungen auf Beschaffung, Einführung und Nutzung
Besonderheiten in der öffentlichen Verwaltung: Praxisnah und regelkonform
- Verwaltungslogik vs. Innovationsdruck: Spagat zwischen Stabilität und Wandel
- Öffentliche Verantwortung und politische Legitimation
- Regelwerke, Datenschutzvorgaben, Beteiligungspflichten
- Change Management und interne Akzeptanzförderung
