Warum ich keine KI-Trainer ausbilde obwohl ich es könnte

Nachdenklicher Mann mit Kaffeetasse auf einem Balkon – Symbol für Reflexion

„Alexander, kannst du mich in zwei Tagen fit machen als KI-Trainer?“

Diese Anfrage kommt häufiger. Und meine Antwort ist immer gleich: Nein.
Nicht, weil ich es nicht könnte, sondern weil ich es nicht will.

Denn was hier gerade entsteht, ist ein Markt voller Tempo aber ohne Tiefe.
Da werden PowerPoint-Folien zu Zertifikaten, ChatGPT-Exkurse zu Businessmodellen und drei YouTube-Videos reichen angeblich aus, um als „Prompt-Experte“ zu gelten.

Das Ergebnis?
Noch mehr Trainings, in denen niemand fragt: „Für wen eigentlich?“
Noch mehr Trainer, die selbst nie implementiert haben
Noch mehr Buzzwords, die jedes echte Problem überdecken

Das Problem ist nicht der Wunsch nach Weiterbildung. Das Problem ist die fehlende Unterscheidung zwischen echter Expertise und der Simulation davon.

Meine Kunden wollen kein weiteres Zertifikat für die Wand.
Sie wollen verstehen:
Was bringt uns diese Technologie wirklich?
Wo fängt Verantwortung an – und wo hört Effizienz auf?
Wie schaffen wir Freiräume, statt nur mehr Tools?

Ich bilde keine KI-Trainer aus, weil ich stattdessen mit Entscheidern arbeite, die echte Veränderung in ihren Betrieben, für ihr Team, mit Substanz wollen.

Was wir brauchen, ist nicht noch mehr Training.
Was wir brauchen, ist Reflexion statt Reizworte, Anwendung statt Abkürzung, Haltung statt Hochglanzfolien

Klar: Das skaliert schlechter. Aber es wirkt besser.

Denn während andere mit „KI-Bootcamps“ um sich werfen, frage ich:
Wer übernimmt eigentlich die Verantwortung, wenn’s ernst wird?

Was kannst du tun?

Frage dich in deiner nächsten Schulung: Ist das echtes Wissen oder nur gut präsentiert?
Achte auf Menschen, die mehr Fragen stellen als Antworten parat haben.
Und wenn du mit jemandem arbeiten willst, der nicht PowerPoints produziert, sondern Prozesse verändert, dann weißt du, wo du mich findest.

Woran erkennst du, dass jemand wirklich weiß, wovon er spricht?